Büdnereien sind Kleinhöfe mit weniger als 10 ha Land. Der Büdner ist ein mecklenburgischer Kleinbauer, auf Plattdeutsch "Bäudner". Büdnereinen wurden zumeist durch die Familie allein betrieben, also ohne Gesinde höchstens mit einer Magd.

Die jüngeren Büdnereien sind oft Einheitshäuser. Wohnung, Stall und Scheune befinden sich unter einem Dach. Im Inneren haben Büdnereien eine Wohnzelle aus Stube und Kammer, eine Flurzelle, von der in der Regel rückwärtig eine allgemein mit Schornstein versehene Küche abgetrennt war, eine Scheunenzelle, mit der quer durch das Haus verlaufenden Diele, die um einen Drusch mit Flegel zu ermöglichen, erhöht ist, sowie als letztes eine mehr oder minder große Stallzelle. Derartige Querbüdnereien prägten entscheidend das Bild eines Dorfes. Auf der Insel Poel wurde durch die Büdner meistens auch Fischerei betrieben, da die Landwirschaftsfläche nicht ausreichte, um die Familie zu ernähren.

Unsere  Büdnerei wurde zu einer Pension umgebaut. Dabei waren wir sehr bemüht, den ursprünglichen Charakter nicht zu verfälschen und die Außenansicht zu erhalten.